Projekte & Förderung

09/2026 - Barrierefreier Zugang zum Schachthaus

Hintergrund

Der Fußboden des Erdgeschosses liegt rund 36 Zentimeter höher als das umliegende Gelände, was besonders Besucherinnen und Besuchern mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen seit Jahren zu schaffen machte. Eine provisorische Lösung aus Altholzbalken und abgebrochenen Lichtgitterrosten bot bisher zwar eine Übergangslösung, war jedoch ohne Geländer und damit mit erheblichen Sicherheitsrisiken verbunden. Diese Situation war langfristig unhaltbar und empfindlich gegen Witterungseinflüsse.

Die neue Lösung


Die nun realisierte Rampe bietet barrierefreien Zugang und erfüllt alle relevanten Sicherheitsstandards: ein stabiles Geländer mit Handläufen, rutschfeste Oberflächen und eine stabile Befestigung am Schachthaus, ohne bauliche Eingriffe in den Denkmalbestand. Gleichzeitig wird das unmittelbare Umfeld aufbereitet, um den Zugang für Rollstuhl- und Kinderwagennutzer deutlich zu erleichtern.

Zusammenarbeit und Förderung


Dieses Projekt war nur mit der Förderung aus dem Regionalbudget Klosterbezirk Altzella sowie der engen Zusammenarbeit mit der Gemeinde Halsbrücke realisierbar. Der Verein VII. Lichtloch e.V. Halsbrücke freut sich über den gelungenen Beitrag zu Barrierefreiheit und Inklusion und sieht die neue Rampe als wichtigen Schritt, damit Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen den Standort der Welterbe-Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří, unserer Dauerausstellungen, Führungen und die jährlichen Sonderausstellungen uneingeschränkt genießen können.

Ausblick


Mit der neuen Rampe erfüllt das Erdgeschoss des Schachthauses des VII. Lichtlochs langfristig die Anforderungen einer behinderten- und rollstuhlgerechten Nutzung. Der Standort stärkt seine überregionale Bedeutung als bergbau-historischer, denkmalgeschützter Ort, der Geschichte sichtbar macht und gleichzeitig inklusiv gestaltet ist.

Mit dem Ziel, das Schachthaus des VII. Lichtlochs zugänglicher zu machen, wurde eine moderne Rampe mit Geländer installiert. Die feuerverzinkte Stahlkonstruktion mit eingelegten Lichtgitterrosten verbindet das Erdgeschoss des denkmalgeschützten Gebäudes sicher und behindertengerecht mit dem umgebenden Gelände.

Die Umsetzung ist ein bemerkenswerter Beleg für das ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder und deren Einsatz für Barrierefreiheit und Inklusion. In Eigenleistung wurden von den Vereinsmitgliedern die Konzeption, Planung, Baukoordination, Logistik, Abstimmung mit Handwerkern und die Umfeldgestaltung der angrenzenden Flächen übernommen. Der Verein bedankt sich ausdrücklich bei allen Mitgliedern, die ihre Zeit und Fachkenntnisse investiert haben.